Donnerstag, 10. Mai 2012

Road Trip II.V Exmouth





Mit dem Wissen, dass es mit meiner Gesundheit im Moment eher Bergab anstatt Bergauf geht, habe ich mich in Exmouth auf die Suche nach einer Apotheke gemacht. Die anderen sind ins Touristeninfozentrum gegangen um unser Wochenende zu planen- natürlich auf Französisch, von dem her hatte ich genug Zeit um mit nebenher das Städtchen nebenher noch anzuschauen.

In der Apotheke wurde mir dann ein übelschmeckendes rotes Zeugs zum Gurgeln und Tabletten zum Desinfizieren den Rachens gegeben (bekommt man wohl normalerweise nur nach Hals-OPs). Zusätzlich wurde mir geraten vielleicht doch mal im Krankenhaus vorbeizuschauen, dass sich ein Arzt die ganze Sache mal anschaut. Da ich aber nicht soo viel Zeit hatte und Ärzte auch im generellen nicht wirklich mag, bin ich eher zurück zu den anderen.

Zurück am Auto ging es dann auch gleich Richtung Nationalpark weiter. Was ich allerdings nicht ganz verstehen konnte war, dass direkt neben dem Nationalpark eine Militärbasis (oder irgendwas anderes vom Militär) aufgebaut war. Militär und Nationalpark passt für mich irgendwie nicht ganz zusammen, aber wenn sie meinen …

Nachdem wir unseren Campingplatz im Cape Range Nationalpark bezogen hatten ging es gleich wieder ins Wasser und es war traumhaft. Die Korallen waren zwar nicht ganz so vielfältig wie in Coral Bay, dafür waren sie schön bunt und es gab haufenweise Fische (und Nichtfische) in allen möglichen Farben und Formen und Größen. Wir haben mehrere Schildkröten, riesige schwärme Fische, Fuß große Clownfische (Nemos) und sogar einen Riffhai  gesehen (sind ungefährlich, da scheu). So habe ich mir ein Riff vorgestellt!

An unserem letzten Abend im Nationalpark habe ich auch das erste Mal in meinem Leben gefischt. Obwohl es nicht sehr viel Abwechslung in der einen Stunde  (es hat nix angebissen) fand ich es doch irgendwie sehr schön und könnte mir vorstellen öfters fischen zu gehen. Allerdings hätte ich das Problem, dass wenn dann wirklich mal ein Fisch anbeißt ich nicht wüsste, was ich machen soll, da ich den Fisch glaube ich nicht in irgendeiner Weise verletzen / töten könnte (der arme Fisch).

Die drei Tage über- und Unterwasser waren sehr schön aber gingen leider viel zu schnell rum.

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